Die meisten Websites scheitern nicht an der Technik. Sie beantworten die Fragen ihrer Besucher in der falschen Reihenfolge – oder gar nicht.
Hier steht, was auf eine Website gehört, wohin es gehört und warum. Mit Zeichnungen, weil man den Aufbau sehen muss, um ihn zu verstehen.
Der Bauplan: was wohin gehört
Eine Startseite beantwortet Fragen in einer Reihenfolge, und die ist bei fast jedem Betrieb dieselbe: Wer seid ihr und was bietet ihr an? Was genau macht ihr? Kann ich euch glauben? Was kostet es? Wie erreiche ich euch?
Wer diese Reihenfolge umdreht, verliert Leute. Preise ganz oben wirken wie eine Forderung, bevor klar ist, wofür. Der Kontakt gehört ans Ende – aber die Telefonnummer trotzdem nach oben.
Von oben nach unten: erst wer und was, dann die Belege, dann der Preis, dann der Weg zu Ihnen.
Auf dieser Website
Die Startseite von Webdesign Fischer folgt genau dieser Reihenfolge: Kopfbereich, Referenzen, was eine fehlende Website kostet, der Website-Check, Vorteile, Pakete, Ablauf, Über mich, häufige Fragen, Kontakt. Hinsehen
Der Kopfbereich: drei Fragen ohne Scrollen
Was oben steht, entscheidet, ob jemand bleibt. Drei Dinge müssen ohne Scrollen sichtbar sein: wer Sie sind, was Sie anbieten und wo Sie sind. Dazu genau eine Handlung – ein Knopf, nicht fünf.
„Herzlich willkommen auf unserer Internetseite“ beantwortet keine dieser Fragen. „Trockenbau aus Freiberg“ beantwortet zwei davon in drei Wörtern.
Name, ein Satz zum Angebot, der Ort – und ein Knopf, der sagt, was als Nächstes passiert.
Auf dieser Website
Oben steht „Websites für Betriebe & Vereine in Mittelsachsen“, darunter in einem Satz für wen und zu welchem Festpreis – und ein Knopf, der sagt, was als Nächstes kommt: der kostenlose Entwurf. Hinsehen
Vertrauen: zeigen statt behaupten
„Zuverlässig, kompetent, preiswert“ steht auf jeder zweiten Website und überzeugt niemanden, weil es jeder schreiben kann. Überzeugend sind fertige Arbeiten, echte Fotos, ein Name und ein Gesicht.
Ein Porträt ist dabei kein Eitelkeitsthema. Bei kleinen Betrieben kauft man die Person mit – wer sich zeigt, ist greifbarer als ein Logo.
Auf dieser Website
Vier echte Kundenseiten mit Screenshot und Link, dazu ein Porträtfoto statt eines Logos. Jedes Projekt hat eine eigene Seite mit der ganzen Geschichte dahinter. Hinsehen
Das Formular: jedes Feld kostet Anfragen
Jedes zusätzliche Pflichtfeld ist eine Hürde. Für eine erste Anfrage reicht fast immer dreierlei: ein Name, eine Möglichkeit zu antworten, und worum es geht.
Alles andere klärt sich im Gespräch. Wer Anrede, Firma, Straße, Postleitzahl und Wunschtermin abfragt, bevor überhaupt klar ist, ob man zusammenpasst, bekommt weniger Anfragen – nicht bessere.
Drei Felder statt neun. Der Rest klärt sich im Gespräch.
Auf dieser Website
Das Anfrageformular hier fragt den Namen, eine Möglichkeit zu antworten und das Anliegen. Mehr nicht. Hinsehen
Das Handy ist der Normalfall
Die meisten Besucher kommen heute vom Handy – am Feierabend, in der Bahn, zwischen zwei Terminen. Eine Seite, die zuerst für den großen Bildschirm gebaut wird und auf dem Handy „auch irgendwie geht“, ist falsch herum gebaut.
Dazu gehört Tempo. Wer ein paar Sekunden auf ein Bild wartet, ist weg, bevor der erste Satz gelesen war – und kommt selten zurück.
Derselbe Inhalt, untereinander statt nebeneinander – nicht einfach kleiner geschrumpft.
Auf dieser Website
Diese Seite ist zuerst fürs Handy gebaut. Am großen Bildschirm stellen sich die Blöcke nebeneinander, auf dem Telefon untereinander – derselbe Inhalt, nicht geschrumpft.
Die Pflichtangaben
Impressum und Datenschutzerklärung sind keine Kür. Ins Impressum gehören Name, Anschrift und Kontakt, bei eingetragenen Unternehmen zusätzlich Register und Nummer, bei Vereinen die Vertretungsberechtigten. Die Datenschutzerklärung muss zu dem passen, was die Seite wirklich tut – eine Vorlage aus dem Netz beschreibt meist Dienste, die gar nicht eingebunden sind.
Beides muss von jeder Seite aus erreichbar sein, nicht nur von der Startseite.
Auf dieser Website
Impressum und Datenschutzerklärung stehen im Fuß jeder einzelnen Seite, nicht nur auf der Startseite. Hinsehen
Was eine Website nicht braucht
Der Platz ganz oben ist der teuerste der ganzen Seite. Deshalb gehört dort nichts hin, was keine Frage beantwortet.
Auf dieser Website
Hier gibt es keinen Begrüßungstext, keine selbstlaufende Galerie und keinen Cookie-Banner – Letzteres, weil nichts von fremden Servern geladen wird.
Einen Begrüßungstext, der nur sagt, dass es die Seite gibt
Eine Bildergalerie, die alle drei Sekunden von selbst weiterspringt
Musik oder ein Video, das ungefragt losläuft
Zehn Knöpfe nebeneinander – der Besucher wählt dann keinen
Fremde Schriften und Karten, die einen Einwilligungsbanner nötig machen
Kümmern Sie sich auch um Impressum und Datenschutz?
Ich baue beide Seiten passend zur Technik Ihrer Website ein – ohne unnötige Cookies, ohne Google-Schriften und ohne Tracking. Die Texte sollten Sie trotzdem rechtlich prüfen lassen, denn eine Rechtsberatung darf ich nicht leisten.
Wie steht Ihre Seite da?
Der Website-Check geht in wenigen Sekunden durch, was davon bei Ihnen schon stimmt – kostenlos und ohne Anmeldung. Oder Sie schicken mir eine Anfrage und bekommen einen Entwurf Ihrer Startseite.