Irgendwann kommt bei fast jedem Baukasten der Punkt, an dem die Gebühr nicht mehr zu dem passt, was dabei herauskommt. Der Umzug ist dann kein großes Ding – wenn man die Reihenfolge einhält.
Hier steht, was dabei wirklich passiert, worauf es ankommt und welchen Fehler Sie auf keinen Fall machen sollten.
Der eine Fehler, der teuer wird
Kündigen Sie den Baukasten nicht, bevor die Domain umgezogen ist.
Die Domain ist der Name, unter dem Sie gefunden werden. Läuft sie über den Baukasten-Anbieter, gehört sie zwar Ihnen, verwaltet wird sie aber dort. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Domain freigegeben wird – und dann kann sie sich jeder schnappen. Erst umziehen, dann kündigen. Immer in dieser Reihenfolge.
Was Google beim Umzug sieht
Eine Website besteht für Google aus Adressen. Verschwindet eine Adresse, verschwindet auch, was sie sich darüber gemerkt hat – und damit die Position im Suchergebnis.
Deshalb bekommt jede alte Adresse eine dauerhafte Weiterleitung auf die passende neue Seite. Wer die alte Adresse aufruft oder noch im Lesezeichen hat, landet trotzdem richtig, und Google schreibt die gespeicherte Position auf die neue Adresse um.
Jede alte Adresse zeigt auf die neue – niemand landet im Nichts, auch Google nicht.
Was mitkommt und was nicht
Ihre Inhalte gehören Ihnen: Texte, Bilder, Preise, Öffnungszeiten. Die nehme ich mit, sortiere sie und bringe sie in Form.
Was nicht mitkommt, ist das Innenleben des Baukastens. Das Aussehen, die Bausteine und die Technik dahinter gehören dem Anbieter und laufen nur auf seinem System. Die neue Seite wird deshalb neu gebaut – und sieht am Ende meistens besser aus, weil sie nicht mehr in eine Vorlage passen muss.
Kommt mit: Texte, Bilder, Preise, Öffnungszeiten, Ihre Domain
Kommt mit: Ihre E-Mail-Adresse, wenn sie über den Anbieter lief
Bleibt dort: Vorlage, Bausteine, Technik – die gehören dem Baukasten
Bleibt dort: die monatliche Gebühr
Die E-Mail-Adresse nicht vergessen
Bei vielen Baukasten-Paketen hängt das E-Mail-Postfach mit drin. Wird gekündigt, ist auch die Adresse weg – und zwar die, die auf jeder Rechnung, jedem Fahrzeug und jedem Schild steht.
Das Postfach richte ich beim neuen Anbieter ein, bevor umgeschaltet wird. Danach läuft die gewohnte Adresse weiter, nur woanders.
Wie der Umzug abläuft
Die neue Seite entsteht parallel, während die alte online bleibt. Umgeschaltet wird erst, wenn alles steht – meist an einem Abend, und für Ihre Kunden ist nichts davon zu merken.
Auf dieser Website
Der Landgasthof Fischer ist genau diesen Weg gegangen: vom Baukasten auf eine eigene Website mit 17 Seiten, direkter Zimmerbuchung und eigener Verwaltung. Hinsehen
Bestand aufnehmen: alle Seiten, Adressen und Inhalte der alten Website
Neue Website bauen – die alte läuft weiter, niemand merkt etwas
Domain und Postfach zum neuen Anbieter holen
Umschalten und sofort alle Weiterleitungen setzen
Erst danach den Baukasten kündigen
Was der Umzug kostet
Der Umzug ist Teil des Festpreises für die neue Website – es gibt keinen Extraposten dafür, dass vorher schon etwas da war. Die Preise stehen auf der Preisseite.
Was danach wegfällt, ist die monatliche Gebühr des Baukastens. Rechnen Sie einmal nach, was die auf fünf Jahre ausmacht.
Auf dieser Website
Die Pakete und alles, was dazugehört, stehen auf der Preisseite. Hinsehen
Ich habe schon eine Seite bei Wix oder Jimdo. Geht ein Umzug?
Ja. Ich übernehme Ihre Inhalte und richte Weiterleitungen ein, damit bestehende Google-Einträge weiter funktionieren. Die alte Seite kündigen Sie erst, wenn die neue stabil läuft. Danach fallen keine monatlichen Baukasten-Gebühren mehr an.
Soll ich mir Ihre alte Seite ansehen?
Schicken Sie mir die Adresse. Ich sage Ihnen, was mitkommen kann, worauf zu achten ist – und Sie bekommen einen kostenlosen Entwurf der neuen Startseite.